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Presse 06.12.2021
Segula Technologies unterstützt das Startup Wind my Roof bei Entwicklung und Montage eines innovativen Hybridmoduls zur Erzeugung von Solar- und Windenergie

Die Energiewende schreitet voran, aber trotzdem müssen noch einige Hürden überwunden werden, damit sich der Einsatz von Solar- und Windenergie in Europa auf breiter Front durchsetzen kann. Der weltweit tätige Engineering-Konzern Segula Technologies unterstützt mit seiner Tochtergesellschaft Simra jetzt das Startup Wind my Roof bei der Entwicklung und Montage einer „WindBox“, um die ersten Hybridmodule zur Erzeugung von Solar- und Windenergie auf den Markt zu bringen. Diese sollen auf Gebäudedächern zum Einsatz kommen.

Wind my Roof: Innovative Installation von acht Kraftwerken zur Erzeugung hybrider Energie

Das von der französischen Agentur für Umwelt- und Energie ADEME unterstützte Startup Wind my Roof wurde 2018 von Antoine Brichot und Yanis Maacha, zwei Absolventen der Ecole des Ponts, gegründet und hat sich auf erneuerbare Energien spezialisiert. Demnächst werden die ersten acht Modelle eines neuen Kraftwerkstyp zur Erzeugung hybrider Energie in Rouen in der französischen Region Normandie installiert werden. Die innovativen Hybridmodule lassen sich sowohl auf bestehenden Gebäuden als auch auf Neubauten betreiben.

Das WindBox-Konzept

Die ersten von Wind my Roof entwickelten WindBox-Modelle – Solarmodule werden hier mit Windkraftanlagen gekoppelt – sollen auf Gebäuden im privaten und öffentlichen Sektor (Unternehmen, Rathäuser, Sporthallen) sowie auf Dächern von Logistikimmobilien (Lagerhallen, Einkaufszentren) zum Einsatz kommen. Am äußeren Randbereich der Gebäudedächer angebracht, profitieren die Module von den dort stärkeren Winden. Die Verbindung dieser zwei Technologien eignet sich zudem dazu, die Erzeugungserträge zu steigern und bis zu 2.500 kWh Strom pro Jahr zu gewinnen. Die Module halten Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h sowie Temperaturen von bis zu -15 °C stand. Die in Frankreich hergestellten WindBoxen punkten zudem mit einem geringen CO2-Fußabdruck von nur rund 25g CO₂eq/kWh auf 20 Jahre verteilt.

Segula Technologies: Expertise für erneuerbare Energien

Als führender Akteur im Energiesektor fördert Segula Technologies die Diversifizierung im Bereich der Energiegewinnung und unterstützt die Energiewende durch die Erweitung seines Tätigkeitsbereichs sowie durch die Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Engeneering-Gruppe kooperiert mit Wind my Roof auf mehreren Ebenen: Einerseits beim Design und der Produktkonzeption, die beide eine besondere Herausforderung für die Ingenieure darstellen. Zum anderen bei der Industrialisierung der Produktion. Durch die Flexibilität am Standort in Saint-Nazaire lässt sich technisches Know-how schnell bereitstellen. Und schließlich unterstützt Segula Technologies auch bei der Auswahl wettbewerbsfähiger Lieferanten.

Yanis Maacha, Co-Founder von Wind my Roof: „Das Projekt hat sich in nur wenigen Jahren enorm entwickelt. Das verdanken wir unter anderem der Unterstützung durch Simra und dem Standort Saint-Nazaire. Wir haben von einer intensiven Betreuung und den Ratschlägen der Experten profitieren können. Unsere Ziele und Ambitionen richten sich auch auf den internationalen Einsatz – gerade in Deutschland, wo die Energiegewinnung noch stark von der Kohle abhängig ist und die Herausforderungen für ein Startup wie Wind my Roof vielfältig sind.“

HeXplora-Plattform zur Startup-Unterstützung

Nicolas Fraisse, Technischer Direktor bei Segula Technologies: „Die Energiewende ist für Segula Technologies ein wesentlicher Diversifizierungsaspekt: Dies ist die große Herausforderung der Zukunft, die wir angehen wollen. Für unseren Konzern sind Startups dafür ein unverzichtbarer Partner, da sie die Innovationen von morgen bereitstellen. Durch unsere Plattform HeXplora zur Unterstützung von Startups konnten wir Wind my Roof in der Produktion bereits von Anfang an begleiten, um die ersten acht Prototypen der WindBox zusammenzubauen. Nach diesem Erfolg denkt die Gruppe weiter: Jetzt liegt der Fokus auf der Herstellung der Module sowie auf der Erweiterung der Produktpalette.“

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