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SEGULA Technologies untersucht den Einsatz von Flüssigerdgas als alternativem Kraftstoff für den Bahnsektor

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• SEGULA Technologies soll gemeinsam mit den spanischen Unternehmen Renfe, Enagas, Naturgy und ECA an der technischen Entwicklung des Bahnprojekts RaiLNG arbeiten.

• Als Teil eines europäischen Programms zielt dieses Forschungs- und Innovationsprojekt darauf ab, die Verwendung von Flüssigerdgas (LNG) im Eisenbahnsektor zu fördern.

• Der Einsatz von Flüssigerdgas trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei und erzeugt 25 % weniger Kohlenstoffdioxid als herkömmliche Kraftstoffe.

Rüsselsheim, 6. März 2020 – SEGULA Technologies, ein internationaler Engineering-Konzern mit Sitz in Nanterre (Paris) und 140 Niederlassungen in mehr als 30 Ländern, hat seine Beteiligung am Pilotprojekt RaiLNG bekannt gegeben. Mit Hilfe dieses Projekts soll im spanischen Eisenbahnsektor das Potenzial und die Rentabilität von Flüssigerdgas (LNG) als alternativem Kraftstoff für das Schienenwesen erprobt werden. Als Teil eines Programms der Europäischen Union wird das Projekt von der Exekutivagentur für Innovation und Netze (INEA) gefördert. Neben SEGULA Technologies sind daran die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe, die Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas Enagas und Naturgy sowie ECA/Bureau Veritas beteiligt. Im Rahmen von RaiLNG soll die technische, ökologische, rechtliche und wirtschaftliche Machbarkeit eines Schienenverkehrsbetriebs mit Flüssigerdgas nachgewiesen werden, um eine mögliche Einführung des Kraftstoffs im spanischen Bahnwesen zu untersuchen.

Erdgas hat das Potenzial, das Transportwesen grundlegend zu verändern. Mit seinem Einsatz kann ein wesentlicher Beitrag zur nachhaltigen Mobilität geleistet werden. Die Verwendung von Erdgas – und insbesondere Flüssiggas – im Verkehr, trägt zur Verbesserung der Luftqualität bei: Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen werden die Stickoxidemissionen (NOx) um 85 bis 90 Prozent gesenkt. Die Kohlendioxidemissionen (CO2) gehen um 25 Prozent zurück und der Ausstoß von Schwefeloxiden (SOx) sowie Staubpartikeln reduziert sich gar um bis zu 100 Prozent*.

Ziel von RaiLNG ist es, mit der Einführung von Erdgas als alternativem Brennstoff den Eisenbahn- und Energiesektor in Spanien zu einem europaweiten Vorreiter zu machen. Doch gleichzeitig geht es auch darum die Entwicklung technologischer Lösungen voranzutreiben, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der angebotenen Services kurzfristig verbessert werden kann. Mittelfristig soll darüber hinaus der Einsatz von LNG im gesamten spanischen Transportwesen gefördert werden.

SEGULA Technologies investiert massiv in innovative Technologien, um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und seinen Kunden Dienstleistungen mit hohem Mehrwert sowie bahnbrechende, industriell umsetzbare Lösungen bieten zu können.

Mit seiner Beteiligung an RaiLNG unterstreicht SEGULA Technologies sein Bestreben, alternative Energien im Bahnwesen zu fördern und stellt im selben Atemzug seine Expertise im Bereich der Bahn- und Gastechnologien unter Beweis.

 

Hochmoderne Kompetenzzentren

Weltweit unterstützt SEGULA Technologies Auftraggeber aus der Industrie über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg – von der Entwicklungsphase bis hin zur Wartung.

In Spanien betreibt SEGULA Technologies in Saragossa ein Kompetenzzentrum für das Bahnwesen. Der Konzern ist für seine Expertise in diesem Bereich bekannt. So gilt der Ingenieurdienstleister unter anderem als größter Entwickler von Schienenfahrzeugen.

In den letzten Jahren hat sich Spanien zu einer internationalen Drehscheibe im Schienenwesen entwickelt. Zahlreiche Unternehmen haben sich in diesem Bereich mit innovative Technologien eingebracht und wir freuen uns, dass wir mit diesem LNG-Projekt ebenfalls einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Eisenbahnsektors leisten können,“ so José Ángel Martín, Direktor der Eisenbahnabteilung von SEGULA Technologies in Spanien.

SEGULA Technologies beschäftigt derzeit weltweit mehr als 800 Ingenieure und Techniker, die auf den Eisenbahnsektor spezialisiert sind. Erst kürzlich hat der Konzern in Deutschland ein neues Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Schienenfahrzeugen eröffnet. Mit seinem 20-köpfigen Team in Chemnitz bietet das Unternehmen nun namhaften Bahnherstellern, Zugbetreibern und Tier-1-Zulieferern in der DACH-Region eine funktionale Entwicklungsexpertise in den Bereichen Fahrzeugelektrik und Fahrzeugsteuerung sowie zur mechanischen Konstruktion.

 

*Quelle: Enagas

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